Artikel geschrieben am: 01.01.70

--- (Datei: Manu Katché)

Manu Katché

Manu Katché est né en 1958 en banlieue parisienne. Manu Katché est un musicien, un auteur-compositeur, un interprète, présentateur et un membre du jury de la Nouvelle Star sur M6. Sa mère l'inscrit aux cours de danse classiques dés 5 ans mais après deux ans d'efforts, Manu décide de se convertir au piano, une passion beaucoup plus calme. Manu Katché décide d'en faire son métier et il rentre au Conservatoire Régionale de St Maur pour se former aux percussions, puis c'est le Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris qu'il intègre. Manu Katché devient célèbre en 1986 en participant sur l'album de Peter Gabriel : So. Manu est rapidement récompensé en obtenant une Victoire de la Musique dans la catégorie Meilleurs arrangements de l'année puis Meilleur musicien studio de l'année. Manu Katché est le musicien le plus demandé, il travaille avec les plus grands de la chanson : Francis Cabrel, Laurent Voulzy, Jean-Jacques Goldman, Sting, Tracy Chapman… Son succès, Manu le partage depuis 1989 avec Jan Gabarek, le saxophoniste. Manu Katché parcours le monde et sort deux albums : It's About Time en 1992 et Neighbourhood en 2005. La Nouvelle Star, Manu y participe depuis 2004, il est connu pour ses coups de gueules et son jugement implacable. Son expérience plaît à la Chaîne Arte qui lui propose de présenter une émission musicale One shot not.


Manu Katché (eigentlich: Emmanuel Katché; * 27. Oktober 1958 in Saint-Maur-des-Fossés) ist ein französischer Schlagzeuger; daneben tritt er auch als Komponist, Sänger, Texter, Perkussionist und Musikproduzent in Erscheinung (in seiner Heimat Frankreich erlangt er außerdem als Jury-Mitglied der Fernsehcastingshow Nouvelle Star hohe Popularität). Sein musikalisches Schwerpunktgenre ist Rock/Pop, immer wieder aber auch Weltmusik und Jazz.
Seit Beginn der 1980er Jahre kann Katché eine Karriere zu einem international gefragten Studio- und auch Liveschlagzeuger aufbauen. Vor allem ist dies seinem prägnanten Stil und auch 'Sound' zu verdanken, der z.B. durch recht häufigen Einsatz verschiedener Toms und Splashbecken in sein Schlagzeug-Spiel geprägt ist. Wenngleich er bis heute nicht die Popularität von Schlagzeuger-Kollegen wie Vinnie Colaiuta, Dave Weckl, Steve Gadd und anderen erreichte, hat er sich einen festen Namen machen können.
Manu Katché wächst in Paris auf. Seine Eltern stammen aus Frankreich und der Elfenbeinküste. Nach einer kurzen Episode mit Ballettunterricht bekommt er mit sieben Jahren Klavierunterricht; später, mit seinem 15. Lebensjahr, macht er am 'Conservatoire National Supérieure de Musique de Paris' eine klassische Perkussionsausbildung.
Musikalischer Werdegang [Bearbeiten]
1985 wird er vom englischen Popstar Peter Gabriel entdeckt und als regelmäßiges Mitglied in seine Studio- und auch Livebands aufgenommen. Der Song In Your Eyes des Album-Klassikers 'So' (1986) vermittelt einen guten Eindruck von Katchés häufig songprägendem Schlagzeugspiel. Später spielt er Stings zweites Solo-Album '...nothing like the sun' ein, wo er ebenfalls seine filigrane, ‚groovende‘ Spielweise demonstriert.
Es folgen mehrere Hundert Studio- und einige Liveaufträge für diese und viele andere Künstler, u.a. Joni Mitchell, Dire Straits, Simple Minds, Tears for Fears, Jan Garbarek, Joe Satriani, Tracy Chapman, Joan Armatrading, Al di Meola, Jeff Beck, Tori Amos, Youssou N’Dour, Manu Dibango, Gloria Estefan, Francis Cabrel, Stephan Eicher uvm.
1991 nimmt Manu Katché sein erstes Soloalbum 'It's About Time' (vorwiegend mit Eigenkompositionen) auf, u. a. mit Peter Gabriel, Branford Marsalis, Sting u.a.
Im September 2005 folgt sein zweites Soloalbum 'Neighbourhood' auf dem deutschen Label ECM, aufgenommen in enger künstlerischer Zusammenarbeit mit dem Musikproduzenten Manfred Eicher. Die eigenen Kompositionen - eleganter, moderner Jazz - sind gleichermaßen eingängig wie anspruchsvoll (mit dem Trompeter Tomasz Stańko, Saxophonist Jan Garbarek, sowie dem polnischen Pianisten Marcin Wasilewski). Für dieses Album erhält er den 'Preis der deutschen Schallplattenkritik' für das 'Jazz-Album des Jahres 2006'.
Im September 2007 erscheint sein drittes Soloalbum "Playground", ebenfalls auf ECM, mit leicht geänderter Besetzung wie auf 'Neighbourhood'.
Manu Katché ist ferner Mitglied des Trios 'The Tweeters' (mit Pino Palladino (Bass) und Dominic Miller (Gitarre)) und der Formation 'Tendences'. Er ist Werbepartner ('Endorser') für den Schlagzeughersteller Yamaha und den Beckenhersteller Zildjian; jeweils mit eigenen Produkten unter seinem Namen.
Diskografie (Auszug) [Bearbeiten]
Manu Katché ist auf zahlreichen Studio- und Live-Produktionen vertreten; hier ein Auszug von CDs, auf denen seine stilistischen Merkmale hervortreten:
Manu Katché - It's About Time 1991
Manu Katché - Neighbourhood 2005
Manu Katché - Playground 2007
Sting - ...nothing like the sun 1987
Sting - The Soul Cages 1991
Sting - All This Time 2001
Peter Gabriel - Us 1992
Peter Gabriel - Secret World (live) 1993 (auch als DVD/VHS-Video)
Peter Gabriel - Long Walk Home 2002
Robbie Robertson - Robbie Robertson 1987
Tracy Chapman - Matters Of the Heart 1992
Kami Lyle - Blue Cinderella 1997
Gabin Dabiré - Tieru 2002
Weblinks [Bearbeiten]
Manu Katchés 'offizielle', eigene Website
Schon einige Jahre bestehende, leider schon länger nicht gepflegte englischsprachige Fan-Website aus den Niederlanden
Gute englischsprachige Informationen bei drummerworld.com, einer bekannten Schlagzeug-Site
One Shot Not: regelmäßige TV-Sendung mit Jam-Sessions mit Katché und wechselnden Gästen auf dem deutsch-französischen Kulturkanal ARTE


Manu Katché? Ein klangvoller Name. Der Schlagzeuger gehört zur Live-Band von Sting, arbeitete mit Peter Gabriel - immer, wenn die erste Garde der Rockmusik nach exquisiten Begleitern - gern mit Jazz-Erfahrung - suchten, wurden sie bei Manu Katché fündig und bestens bedient. "Wenn ich Jazz spiele, werde ich als Rock-Drummer bezeichnet", sagt Katché selbst, "wenn ich aber bei Rock-Projekten mitmache, nennen mich die Kritiker den ‚Jazz-Schlagzeuger'".
Gerade im Jazz sind viele Kollegen am Grenzgang gescheitert, unverstanden und niedermacht von den Puristen des Genres, die einen allzu offenen Umgang mit der Popmusik unterbinden möchten. Manu Katché hat, so gesehen, Glück gehabt. Und das Können. So wurde sein Debüt "Neighbourhood" vor zwei Jahren mit dem Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. In Frankreich erhielt es den Preis als "Jazz-Album" des Jahres.
Und wirklich: Auch "Playground" unterstreicht, dass man auch als Jazzmusiker populär sein kann, ohne populistisch zu klingen. Der Ton ist weich und sanft, cool und von subtilem Understatement getragen, er verströmt Ruhe, Sinn und Sinnlichkeit, die man einer im pulsierenden und niemals schlafenden New York entstandenen Aufnahmen niemals zutrauen würde.
Kein Mitglied seiner Band stammt aus New York. Katché selbst ist Franzose mit familiären Wurzeln in der Elfenbeinküste, und die Musiker stammen aus Norwegen und Polen. So ließen sie New York auf sich wirken, sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Vor allem Trygve Seim (sax) und Mathias Eick (tr) tragen den Sound mit souverän lässigem Grundton, ihr Spiel bleibt hintergründig und unaufdringlich, während Marcin Wasilewski (p) und Slavomir Kurkiewicz (b) mehr als nur die Basis für die Bläser bilden. Sie sind Teil eines gleichberechtigt agierenden Quintetts, in dem Manu Katché der Bandleader, Namensgeber und Komponist sein mag; als Schlagzeuger gibt er zudem Rhythmus und Tempo vor, doch ansonsten ordnet auch er sich in die Gruppe ein.
Darin bleibt Katché vielleicht der Rock-Drummer, der das Spiel im Team gewohnt ist. Der kohärenten Atmosphäre von "Playground" tut diese Form der Partnerschaft gut, das Album spricht eine Sprache, die jenseits der Genregrenzen verstanden werden kann, auch diesmal ganz ohne Anbiederung.
© Michael Frost, 30.09.2007
Critique de 'Playground' Pour son second album en tant que leader, Manu "Nouvelle Star" Katché a choisi la continuité, et c’est peut-être la seule chose qu’on puisse lui reprocher. ‘Playground’ montre un Katché discret sur ses fûts, adepte des mélodies raffinées et partisan de tempos langoureux. Les douze pièces de ‘Playground’ s’écoutent avec plaisir, mais laissent un peu sur sa faim l’auditeur à la recherche d’expériences ou de mélodies surprenantes. D’un album "terrain de jeu", qui plus est composé par un as de la baguette, on aurait attendu une franche prise de risque ou des tempos panachés. Pourtant, l’apport de la guitare de David Torn sur les titres d’ouverture et de clôture, ou les breaks de ‘So Groovy’ ouvrent une porte vers laquelle on rêve d’entendre Katché s’échapper, une porte tournée vers Miles (Davis) plus que vers Keith (Jarrett). Quand le batteur s’endort sur ses lauriers et sur ses ballades, les pieds et les oreilles se tournent les pouces. Il faut attendre la quatrième plage et la trompette déterminée de Mathias Eick pour réveiller l’auditeur de trois ballades introductives, ravissantes mais un poil soporifiques. Sur ces trois premiers titres, Katché laisse abusivement résonner le piano cajoleur de Marcin Wasilewski, bon point du casting, mais un peu trop souvent meneur de thème pour être honnête. Quand "Manu la baguette" prend ses responsabilités (‘Possible Thought’ ou 'Inside Game’), il nous gratifie de tempos bien plus captivants, enrobés de solos habités, fluides, de véritables chassés-croisés entre les cuivres. ‘Clubbing’ est à l’image de l’album : si Katché s’était évadé des canons du genre en jouant, par exemple, seul avec la contrebasse ou le piano, le morceau aurait ensorcelé l’auditeur à coup sûr. Katché devrait sortir des schémas vus, revus, et entendus (thème, solo des cuivres, conclusion) pour laisser vivre son incontestable imagination musicale et s’épanouir sur son terrain de jazz. Sortie en septembre 2007 - ECM

~ Thomas Staiber

Deko Füller
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