Artikel geschrieben am: 01.01.70

--- (Datei: Jazzopen2005)





























































13. Jul. 2005 – Stuttgart - Pariser Platz - Open Air – 20:00 Uhr: Lauryn Hill: Den Auftakt zum dreitägigen Open-Air-Event auf dem Pariser Platz macht die einzigartige, zauberhafte, unvergleichliche Lauryn Hill mit ihrem einzigen Konzert in Deutschland: Sie gilt als die Mutter der Szene, die mit R&B, einer Aktualisierung des Soul-Vorläufers Rhythm’n’Blues mit den Mitteln von HipHop, heute die Spitzen der Charts beherrscht. Die fünffache Grammy-Preisträgerin verfügt dabei aber wie kaum jemand sonst über ein ausgeprägtes soziales Bewusstsein, niemand geht so offen mit den Problemen der Szene um, wird so persönlich wie sie: Lauryn Hill ist das Gewissen des HipHop.

14. Jul. 2005 – Stuttgart - Killesberg - Freilichtbühne – 19.00 Uhr: Katie Melua: Im April 2004 mischte KATIE MELUA die deutsche Musikszene mit ihrem Debütalbum „Call Off The Search“ ganz gehörig auf. Bedingt durch Stilrichtungen wie Jazz und Blues blieben Vergleiche mit beispielsweise Norah Jones  zwar nicht aus, jedoch musste so mancher genreverliebte Kritiker vermeintliche Parallelen zügig revidieren. Ob es das Charisma der 20 jährigen, die ausdrucksvolle Stimme, die Sensibilität des Songwritings oder schlicht ihre Natürlichkeit ist, kann man kaum klar definieren. Fest steht, daß ihre Ausstrahlung und Songs gefeiert werden und Katie so kürzlich mit dem begehrten ECHO-Award als „Best International Newcomer“ ausgezeichnet wurde. Nachdem ihr Album seit 53 Wochen in den Media Control Charts rangiert, stieg es nach ihrem ECHO Auftritt erneut in die Top 20 ein. Bei mittlerweile über 250.000 verkaufter Einheiten hat „Call Off The Search“ somit Platin-Status erreicht. Ein beachtlicher Zwischenstand. Nach über 1,7 Millionen verkaufter Alben und fünffach Platin in UK begeisterte die Künstlerin neben dem deutschen Publikum auch die Zuschauer in den USA, Australien, Japan, Skandinavien und in diversen anderen Märkten. Ihr Talent blieb auch Künstlerkollegen nicht verborgen und so bat man sie kürzlich, beim diesjährigen Nelson Mandela Festival mitzuwirken. Anlässlich dieses prestigeträchtigen Events durfte Katie in der Folge mit der legendären Gruppe QUEEN zusammen spielen.  Mit der auf den Bühnen dieser Welt gesammelten Erfahrung wird uns Katie Melua in Stuttgart beehren, wenn es bei den JAZZ OPEN wieder heißt: KATIE MELUA ON TOUR! Die Künstlerin selbst hat ihre ganz persönlich Meinung über das „live spielen“: „Musik sollte immer live präsentiert werden. Ich glaube fest daran, dass gute Künstler nur diejenigen sind, die originell und mit Herzblut bei der Darbietung ihrer Musik hervorstechen.“ Wenn dies das Herz des Jazzers nicht höherschlagen lässt?!

14. Jul. 2005 – Stuttgart - Pariser Platz - Open Air – 20:00 Uhr James Brown: THE GODFATHER OF SOUL is back James Brown live ist eine perfekte Las Vegas Show in wechselnden Glitteroutfits mit der Hingabe und dem Feuer eines einzigartigen Musik Genies. Nicht umsonst wird der 1933 in Barnwell, South Carolina geborene James Brown  auch als „Mr. Dynamite“ tituliert und gilt als einer der einflussreichsten afro-amerikanischen Musiker in der Geschichte der populären Musik. Im vergangenen Jahr feierte James Brown in Deutschland mit seinen viel umjubelten Performances eine Art Comeback, dem heuer weitere Shows in Mainz, Hamburg, Castrop-Rauxel und Stuttgart bei den JAZZOPEN folgen werden. Seinen Durchbruch hatte Mr. James Brown 1963 mit dem Album „Live At The Apollo“, das sich über 1 Million Mal verkaufte und vor allem mit dem Wahnsinns Tempo und der Energie von Nummern wie „Think“ und „Lost Someone“ lebt und aufzeigt. Hoch und Tiefs hat der Altmeister  schon überlebt und ebenso Stilwechsel seiner Musikrichtung und doch scheint er heute so gut wie nie zuvor. „Sex Machine“ präsentiert live auch seine Filmklassiker, wie zum Beispiel „Living in America“ bekannt aus dem „Rocky“ Box Movie. Dabei wird Mr. James Brown unterstützt von einer fantastischen Band und  einer exzellenten Sängertruppe, die diesen Konzertabend zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Der „Godfather Of Soul“ freut sich immer besonders darauf live zu spielen, „da es für ihn ein Vergnügen ist zu sehen wie viele Menschen, auch jüngere Fans seine Musik lieben“. „Musik ist die Nahrung der Seele und  hält mich jung“, verrät James Brown in einem Interview gefragt nach dem Geheimnis seiner Fitness. „I`m just a sex machine“.

14. Jul. 2005 – Stuttgart - Liederhalle - Mozartsaal – 20:00 Uhr Terence Blanchard:  Seine Bedeutung reicht weit über den geschmeidigen Klang seines virtuosen Trompetenspiels hinaus. In den vergangenen zwanzig Jahren konnte er zahlreiche Poll-Gewinne für sich verbuchen, darunter den sensationellen Dreifach-Sieg im Jahr 2000 in der Downbeat-Jahresbilanz als bester Musiker und Trompeter des Jahres mit dem besten Album des Jahres. Blanchard war mehrfach für den Grammy nominiert und hat sich außerdem als Filmkomponist — vor allem für Spike Lee — Meriten erworben. Mit anderen Worten: Eigentlich war es längst überfällig, dass der Ausnahmetrompeter bei Blue Note unterschreibt. Blanchards Blue Note-Debüt „Bounce“ ist sein zehntes Album als Jazzmusiker (seine Diskographie verzeichnet zudem zwölf Soundtracks) und zeigt den heute 41-jährigen auf einem neuen Höhepunkt seines organischen künstlerischen Wachstums. Es ist ziemlich genau zwei Jahrzehnte her, dass Blanchard von seinem Geburtsort New Orleans über New Jersey nach New York siedelte. 1982 löste er gemeinsam mit seinem Jugendfreund Donald Harrison (Saxophon) Wynton und Branford Marsalis als Frontline-Duo bei Art Blakeys Jazz Messengers ab. Schnell wurde Blanchard zu den führenden Exponenten einer neuen Jazz-Generation gerechnet; neben Wynton Marsalis galt er von Anfang an als zweiter großer Trompeter seiner Generation aus New Orleans. Nach gloriosen Jahren in New York zog es Blanchard 1996 wieder zurück in die Metropole im Mississippi-Delta, wo er bis heute lebt und arbeitet. Hier hat er mit Brice Winston (Tenor- und Sopransaxophon), Lionel Loueke (Gitarre, Gesang), Robert Glasper (Hammond B-3, Fender Rhodes), Aaron Parks (Piano), Brandon Owens (Bass) und Eric Harland (Schlagzeug) eine sehr junge, sehr motivierte, sehr ambitionierte Formation um sich geschart. Blanchard über seine neue Band: „Was ich an diesen Jungs mag, ist, dass jeder von ihnen in der Lage ist, ganz verschiedene Dinge zu tun und den Jazz in seiner Gesamtheit zu erfassen. Und sie haben auch keine Angst davor, es tatsächlich zu tun.“ In der Tat agiert Blanchard heute mit derselben noblen, zurückhaltenden Autorität, mit der einst sein Mentor Art Blakey die jungen Mitglieder der Jazz Messengers zu immer neuen Höchstleistungen antrieb. Blanchard vertraut voll und ganz dem Talent der von ihm zusammengestellten Musiker, und er lässt sie maßgeblich am kreativen Prozess teilhaben. So hat für „Bounce“ jedes Mitglied der Rhythmussektion — Pianist Parks, Bassist Owens und Schlagzeuger Harland — eine eigene Komposition beigesteuert. Auf den beiden formidablen Interpretationen von Ivan Lins’ „Nocturna“ und Wayne Shorters „Footprints“ zeigt sich Blanchard als handwerklich exzellenter Arrangeur, der souverän und entspannt Raum und melodische Entwicklung aufbaut. Den Kern des Albums bilden freilich drei Blanchard-Originale: Auf dem balladesken „Passionate Courage“, dem freier fließenden „Fred Brown“ und dem von afrikanischer Rhythmik strukturierten „Azania“ zeigt sich Blanchard als unverwechselbarer Komponist, der alle Idiome des postmodern verfeinerten Hardbop souverän miteinander zu verzahnen weiß. Auf „Azania“ rückt auch der junge Gitarrist Lionel Loueke aus Benin in den Vordergrund, der das Stück mit wortlosen, rhythmischen Chants vorantreibt. „Bounce“ schließt mit einem Doppeltrack, der die Blanchard-Komposition „Bounce“ mit der von Donald Harrison geschriebenen Nummer „Let’s Go Off“ verknüpft. Blanchard hat mit seinem alten Weggefährten einst so bemerkenswerte Alben wie „Black Pearl“ (1988) eingespielt; hier entfaltet sich im Trio-Kontext noch einmal die ganze Energie und der ganze Ausdrucksreichtum, mit dem New Orleans seinen Sohn Terence Blanchard aufgeladen hat. Terence Oliver Blanchard wurde am 13. März 1961 in New Orleans geboren. Er hatte vom fünften Lebensjahr an Klavierunterricht und begann während einer Ausbildung bei Ellis Marsalis am New Orleans Center for Creative Arts mit dem Trompetenspiel. Ab 1980 studierte er an der Rutgers University in New Jersey. Nach seinem vierjährigen Engagement bei den Jazz Messengers, für die er zeitweise auch als musikalischer Direktor und Hauptkomponist arbeitete, fand er mit eigenen Formationen und Alben wie „Nascence“ (1986) und „Crystal Stair“ (1987) weithin Beachtung. In den neunziger Jahren schrieb, spielte und produzierte er unter anderem die Soundtracks für die Spike Lee-Filme „Malcolm X“, „Jungle Fever“ und „Mo Better Blues“. Mit seiner bislang letzten CD „Let’s Get Lost“ (2001) wurde er zum wiederholten Mal für einen Grammy nominiert. Und von seinem neuen Blue Note-Album „Bounce“ sagt er: „Die Arbeit an dieser Platte hat mich daran erinnert, warum ich mit dem Jazz überhaupt angefangen habe.“Das neue Album „Flow“ erscheint am 06.06.2005 bei Blue Note.

14. Jul. 2005 – Stuttgart - Liederhalle - Mozartsaal – 20:00 Uhr Lynne Arriale Trio Pianist/composer Lynne Arriale began studying music at age four, eventually earning a master's degree in piano performance before turning to jazz. Her trio now performs internationally and celebrates its tenth anniversary with Come Together, its ninth CD release. Come Together is already besting the wide critical acclaim of their previous CD, Arise, which hit #17 on Billboard, #1 on UPI's Best Jazz CDs '03, and along with its predecessor, Inspiration, reached #1 on national jazz radio, #1 in New Yorker Magazine's Best CDs '03 and won that year's German Record Critics Award. Appearances on national media include PBS-TV's "Profile of a Performing Artist," CNN/ FN' Biz, NPR's Piano Jazz with Marion McPartland, Weekend Edition, Jazz Set and NPR's Jazz Piano Christmas - Live from The Kennedy Center in '03 and '04. Arriale also won the 1993 Great American Jazz Competition and toured Japan with "100 Golden Fingers", a group including piano legends Hank Jones, Tommy Flanagan, Kenny Barron, Harold Mabern, Junior Mance, Monty Alexander, Roger Kellaway, Ray Bryant and Cedar Walton. This past year, the Lynne Arriale Trio played numerous concerts and festivals on tours throughout the U.S. and Canada, Germany, France, Belgium, Switzerland, Norway, Sweden, The Czech Republic, Poland, Italy, England, Ireland and Scotland. The trio's previous CDs include, Live at Montreux (recorded live at Switzerland's 1999 Montreux Jazz Festival); Melody, A Long Road Home, With Words Unspoken, When You Listen, and The Eyes Have It. Bassist/composer Jay Anderson has won numerous awards for both jazz and classical performance. He began playing acoustic bass at the age of 12 and is a graduate of California State University at Long Beach. Since moving to New York City in 1982, Jay continues to perform and record with some of the most important names in jazz, having been a regular member in the bands of Red Rodney & Ira Sullivan, Michael Brecker, Toots Thielemans, Michael Franks, Eliane Elias, Bennie Wallace, Steve Khan, Carmen McRae and, since 1992, the great Joe Sample. Anderson has been featured on over 150 recordings with such legends as Paul Bley, Randy Brecker, Bob Berg, Bob Mintzer, Mike Stern, Donald Byrd, Terumasa Hino, Lee Konitz, Warren Bernhardt and many others. He has also performed with the big bands of Woody Herman, Kenny Wheeler, Maria Schneider, Mel Lewis, Toshiko Akiyoshi & Lew Tabackin, and the WDR Koln, Germany. Jay is also an NEA grant recipient for composition and two Meet the Composer grants. He has been featured on ten Grammy nominated recordings and has also recorded two albums of his own for the DMP label, Next Exit and Local Color. He conducts clinics around the world and is a faculty member at the Manhattan School of Music and SUNY New Paltz, NY. Drummer Steve Davis has performed with David Liebman, Bill Evans, Richie Beirach, John Pattitucci, Pat LaBarbara, Walt Weiskopf and Lynne Arriale. He has over seventy recordings to his credit, including three under his own name, featuring such collaborators as John Hart, Drew Gress and Tim Reis. A ten year founding member of the Lynne Arriale Trio, he has recorded all nine CD's with the group. Other recording credits include work with Walt Weiskopf, Conrad Herwig, Richie Bierach, Bill Evans, Kenny Werner, Tim Hagans, John Pattitucci, Manfredo Fest and Andy Laverne. Steve has toured extensively in Europe, Asia and North America. In addition to performing, Davis has been on the faculty of Jamey Aebersold Jazz Clinics since 1982, was an Indiana University Artist in Residence, and served on the faculty of the Berlin Conservatory of Music as Professor of Jazz Studies. He has authored six educational drum books and conducts master classes and clinics throughout the world. Steve is currently on the faculty of the University of South Florida in Tampa. Alles klar? Sicher, der Jazzer spricht und versteht ohnehin perfekt Denglisch, pardon, English!

15. Jul. 2005 – Stuttgart, Pariser Platz - Open Air – 20:00 Uhr Al di Meola & Leonid Agutin Der eine wurde mehrfach zum weltbesten Gitarristen gekürt, der andere ist der erfolgreichste russische Musiker. Und gemeinsam sind Al Di Meola und Leonid Agutin einfach unschlagbar. Für ihr Album „Cosmopolitan Life“ kreierten die beiden einen einzigartigen Sound. Sie geben dem Crossover eine neue Dimension. Ist das nun anspruchsvoller Pop für Erwachsene? Oder populäre World Music? Egal, die Klänge dieses fantastischen Duos verführen jeden Musikliebhaber. Hier treffen traumhaft schöne Popmelodien auf russischen Jazz, Zigeunerrhythmen oder argentinischen Tango. Obwohl Agutin die meisten Stücke auf Englisch singt, streut er immer wieder Passagen in anderen Sprachen ein. Beim Titelsong etwa gibt’s einen portugiesischen Chorus. Die markante Stimme des Moskauers führt den Hörer durch die unterschiedlichsten Kulturen. „In unseren Liedern können sich Menschen aus allen Ländern wiederfinden“, sagt er. „Ein Europäer wird unsere CD ebenso lieben wie ein Amerikaner oder ein Asiat.“ Jeder Song hat ein anderes Flair. Das fröhliche „Tango“ versprüht südamerikanisches Temperament. „Blue River“ preist die unterschiedlichen Facetten der Popmusik. Wer Sting mag, wird auch diese Nummer lieben. Bei „Portofino“ träumt man von einer lauen Sommernacht in Südeuropa. „Cuba Africa“ verwebt afrikanische Elemente mit kubanischen Klängen. In all diesen Liedern bleibt viel Freiraum für Di Meolas exzellentes Gitarrenspiel: Mal stellt er sein Können bei längeren Soli unter Beweis, mal untermalt er dezent Agutins Gesang. So entstand ein Meisterwerk, das lange reifte. Fast zwei Jahre arbeiteten Al Di Meola und Leonid Agutin an ihrem Album. Zunächst traten sie 2002 fünfmal gemeinsam in Moskau und St. Petersburg auf. „Wir wollten damals die musikalische Welt des anderen erkunden“, erinnert sich Agutin. Er war fasziniert von Di Meolas raffinierten Gitarrenriffs, von seinen reichen Harmonien. Sein Partner indes bewunderte das große Potential seiner Kompositionen: „Für mich ist Agutins Musik nicht typisch russisch, sie ist international“, bekräftigt Di Meola. Sein Gitarrenspiel passte von Anfang an perfekt zu Agutins Songs. Deshalb beschlossen die zwei, in der legendären Criteria Hit Factory in Miami ihre CD aufzunehmen. In diesem Studio hatten schon Superstars wie die Bee Gees ihre Hits geschrieben – die passende Atmosphäre für das ambitionierte Projekt von Di Meola und Agutin. Das Duo engagierte nur die besten Musiker: Anthony Jackson, Vinnie Collaiuta, Gumbi Ortiz, Ron Taylor, allesamt Meister ihres Faches. Im Studio verlangten Di Meola und Agutin jedem Einzelnen Höchstleistungen ab. Gemeinsam erarbeiteten sie das Grundgerüst der Stücke, dann feilten die beiden für sich in New York und Moskau an den Liedern. Selbst die Aufnahme zog sich über ein Jahr. „Wir beschäftigten uns sorgfältig mit jedem einzelnen Titel“, berichtet Agutin. Kritisch wählten sie aus, welche Songs aufs Album durften. Jetzt gibt’s zehn wundervolle Nummern, bei denen jeder Ton stimmt. Trotzdem: Man kann immer noch etwas verbessern, behauptet zumindest Agutin. Deshalb will er bei jedem Auftritt neue Aspekte seines Materials erkunden. Ein Konzert, das sei doch beeindruckender als jede CD, versichert er. Wie recht er hat, wird eine Show in Berlin beweisen. In der multikulturellen Metropole will er gemeinsam mit Di Meola dem Publikum erstmals „Cosmopolitan Life“ live vorstellen. Obendrein gibt’s an diesem Abend einige Eigenkompositionen von Di Meola, die seinem Ruf als einer der größten Gitarristen der Gegenwart alle Ehre machen. Einen Mann, der weltweit mehr als neun Millionen Platten verkaufte, muss man eigentlich nicht mehr vorstellen. Zur Erinnerung: Der Amerikaner Al Di Meola begann seine Karriere mit der Band „Return to Forever“. Diese Gruppe gewann einen Grammy, als er 19 war. Danach veröffentlichte er zahlreiche Soloalben. Mit dem legendären Trio Al Di Meola, Paco de Lucia und John McLaughlin krönte er in den 80er Jahren seinen Erfolg. Nicht minder populär war seine Zusammenarbeit mit Stanley Clarke und Jean-Luc Ponty 1995. Was konnte danach noch kommen? Die CD „Infinite Desire“. Sie hielt sich 1999 über drei Monate in den Billboard Contemporary Jazz Charts, stieg auf Platz drei der deutschen Jazzcharts und war acht Wochen an der Spitze der italienischen Jazzcharts. Die Nachfolgealben waren ähnlich erfolgreich. Vor allem „Flesh on Flesh“ bekam 2002 ausgezeichnete Kritiken. Ein Kritikerliebling ist auch Leonid Agutin. Er wurde in Moskau geboren und studierte dort Piano. Seit 1991 schrieb er Stücke für russische Musiker, 1994 veröffentlichte er sein Debüt "Barefoot Fella“, das ihn in seiner Heimat zum Star machte. Er wurde dort als Sänger des Jahres geehrt, bekam obendrein Auszeichnungen für Song und Album des Jahres. Sechs weitere CDs folgten. Danach war Agutin Headliner aller großen Konzerte, er trat in jeder wichtigen Fernsehshow auf. Allein in seinem Vaterland verkaufte er mehr als zehn Millionen Alben. Seit 1996 tourt er regelmäßig in den USA. Die Amerikaner lieben ihn heute ebenso wie seine Landsleute. Kein Wunder, Agutin ist Kosmopolit. Mit seiner Musik will er kulturelle Gegensätze überbrücken. Das dürfte ihm im buchstäblichen Sinne spielend gelingen, wenn er bei „Cosmopolitan Life“ Al Di Meola an seiner Seite hat. Gemeinsam überwinden die zwei jede musikalische Grenze. Egal, ob man beschwingt durch den Tag tanzen oder einfach träumen will, dieses Duo hat für jede Lebenslage den passendenSound. Genießen wir also jedes Lied...

15. Jul. 2005 – Stuttgart, Pariser Platz - Open Air – 20:00 Uhr Till Brönner: Till Brönner ist eine Marke. Immer brilliant, egal vor welchem Hintergrund. Daß er sowohl die Klaviatur des Jazz als auch die gegenwärtige musikalische Landschaft bis ins Detail verinnerlicht hat, weiß man nicht erst seit seinen zahlreichen Arbeiten und Projekten mit Künstlern der Marke Hildegard Knef, Pat Metheny, Bootsy Collins, Mousse T., Ray Brown, den 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker, Klaus Hoffmann, Natalie Cole oder gar jüngst den No Angels. Doch nun scheint der multitalentierte Musikomane eine entscheidende Zäsur zu setzen: THAT SUMMER ist das betörende Ergebnis eines mehrwöchigen Aufenthaltes in einer Blockhütte in Ontario, Canada, den der Trompeter, Sänger, Arrangeur, Produzent, Radiomoderator und Komponist sich offenbar zum richtigen Zeitpunkt selbst verordnet hat. Elf musikalische Kurzgeschichten, wie sie wärmer und sommerlicher nicht klingen könnten, melancholisch und elegisch, fordernd und zurückhaltend zugleich, manchmal verletzt und voll emotionaler Erinnerungen und gelebter Gefühle. Brönner singt, und das fast ein ganzes Album lang, denn es sind auch die Texte seines langjährigen musikalischen Partners Rob Hoare, die THAT SUMMER das Gefühl geben, daß es sich hier um eine dringliche Mitteilung handelt. Die Trompete, Brönners eigentliche Stimme ist ihm dabei so nah wie je zuvor, denn sie kommentiert besonnen jeden Ausschlag auf der emotionalen Richterskala und überläßt uns danach sanft unseren Eindrücken.  Vielleicht war alles bisher, die eigenen Alben, Kooperationen mit Gott und der Welt und nicht zuletzt die anhaltenden kontroversen Diskussionen um ihn, Till Brönner, erst das Vorspiel. Der nächste Sommer kommt und geht bestimmt. "That Summer" aber bleibt - im Ohr, im Kopf, im Herzen ... schau'n mer mal, was davon bei den JAZZOPEN beim Publikum ankommt.

15. Jul. 2005 – Stuttgart, Pariser Platz - Open Air – 20:00 Wolfgang Haffner:  Kontinuierlich hat sich Wolfgang Haffner weiter in das Vorderfeld der Top–Schlagzeuger gearbeitet. Deutschlands einziger Jazz–Superstar mit Pop–Anklängen, der Trompeter Till Brönner mag genauso wenig auf ihn verzichten wie Nils Landgren, wenn er Abba den Funk verordnet. Norwegens aufregendste aktuelle Stimme im Jazz, Rebekka Bakken holt ihn immer wieder in ihre Band und selbst die No Angels riefen ihn an, als es an die Produktion ihrer Konzert-DVD ging. Die letzten Veröffentlichungen des Schlagzeugers waren aus den Jazz–Charts vieler Länder nicht wegzudenken. Neben der Virtuosität des Instrumentalisten Haffner darf man aber nicht vergessen, dass er ein ausgezeichneter Songwriter, Arrangeur und Produzent ist. Auf seinen eigenen Alben hat er diese Fähigkeiten bereits zur Genüge angedeutet, mit dem vorliegenden Album jedoch liefert Haffner sein Meisterstück ab. Es gelingt ihm eine überzeugende Mischung aus innovativen Sounds, tragfähigen Melodien und brillantem Gruppensound zu erzeugen, die erstmals rein europäische Züge hat.  Dabei hat er die Creme de la Creme europäischer Jazz – Musiker wie selbstverständlich zu einem Sound geformt, der das Zeug zum Klassiker hat. Die flirrenden Gitarrensounds von Martin Koller (Rebekka Bakken Band), elektronische Effekte, die an die besten Momente aktueller skandinavischer Produktionen erinnern, hier und da kompromisslose Rocksounds („Corazon“) und natürlich auch immer wieder Jazz Soli auf höchstem Niveau. Trompeter Till Brönner trägt mit seinem Flügelhorn – Solo dazu bei, dass „Shape Of Peace“ zu einem atmosphärischen Highlight gerät. Der magische Sprechgesang von Rebekka Bakken macht „Somewhere Else“ zu einem andachtsvollen Moment des Albums, in „Momo’s Dance“ werden die Basslinien von Tim Lefebvre spielerisch leicht von Nils Landgren an der Posaune umtanzt, „Seventy Five“ glänzt durch Reminiszenzen an Krimis der 70er Jahre. Immer wieder sind es aber auch die elektronisch verfremdeten Sounds z.B. von Saxofonist / Bass Klarinettist Johannes Enders, die „Zooming“ so zeitlos und aktuell erscheinen lassen. Andererseits hat noch kein Album des Nürnbergers derart facettenreiche Schlagzeug – Sounds eingefangen, man staune nur über die intelligente Einbettung seines Solos in dem Stück „Metropolis“, die in keiner Weise aufgesetzt, sondern einfach nur organisch wirken.  2005 werden Wolfgang Haffner & Band auf ausführliche Europa – Tour gehen.  Aktuelle Besetzung: Johannes Enders (Saxophones, Effects) ist SWR Jazzpreisträger 2003 und spielte in den vergangenen Jahren mit Roy Hargrove, Fauna Flash und Tied & Tickled Trio. Aktuell ist er mit seiner eigenen Band "Enders Room" zu hören. Sebastian Studnitzky (Trumpet, Keyboards,Effects) arbeitete mit Laith Al Deen, Xavier Naidoo, Orbit. Experience und Joy Denalane. Aktuell ist er mit Hattler zu hören. Frank Kuruc (Guitar) spielte in den letzten Zeit mit Freundeskreis und Joy Denalane. Er unterrichtet Jazz-Gitarre an der Musikhochschule in Mannheim und ist aktuell mit Max Herre zu hören.Christian Diener (Bass) spielte mit Chuck Loeb, Randy Brecker, Billy Cobham & Pee Wee Ellis. Aktuell ist er mit Ringsgwandl zu hören.

15. Jul. 2005 – Stuttgart - Liederhalle - Mozartsaal – 20:00 Uhr NICOLA CONTE: Seit er denken kann, ist Nicola Conte Jazzliebhaber. Zahllose Blue-Note-Vinylklassiker hat der aus Italien stammende Musiker, DJ und Schallplattensammler immer wieder in seinen Händen gehalten. Nun kann Conte das erste Blue-Note-Album ins Regal stellen, das seinen eigenen Namen trägt: „Other Directions“ ist ein Werk, das über weite Strecken aus der Ära Ende der fünfziger, Anfang der sechziger Jahre zu entstammen scheint. Dennoch handelt es sich bei dem atmosphärisch hochverdichteten 13-Track-Album um weit mehr als ein nostalgisch eingefärbtes Retro-Produkt. Überirdisch schöne Vokalsätze, intelligente rhythmische und melodische Wendungen, dezente Latin- und Bossa-Aromen sowie Stargäste vom Kaliber Till Brönner machen „Other Directions“ zu einem echten Highlight des Jazzsommers. Ende der fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde der Jazz zunehmend aus einer neuen Perspektive wahrgenommen. Erstmals wurden Musiker entdeckt und ernst genommen, die nicht den traditionellen Zentren des Jazz entstammten. Eine fruchtbare Atmosphäre kulturellen Austausches entstand. Nicola Conte liebt diese Ära und hat später im Club Fez in der apulischen Haupt- und Hafenstadt Bari versucht, diese Atmosphäre wiederzubeleben. Seine frühen Produktionen mit Bands wie Paolo Achenzo Trio, Quintetto X, Fez Combo und Intensive Jazz Sextett fallen in die Blütezeit der Acid-Jazz-Bewegung. Mit der Formation Balanço wandelte er auf den Spuren der italienischen Filmmusikkomponisten Morricone und Piccioni. Und mit der Street Jazz Unit strebte Conte schon damals dem archetypischen Blue-Note-Sound nach. „Other Directions“ startet fulminant mit „Sea And Sand“, das von der perfekt intonierten Trompete Till Brönners und seiner unvergleichlich geschmeidigen Singstimme beseelt ist. „Wanin’ Moon“ swingt wie eine Horace-Silver-Nummer und besticht zudem durch Bembe Segues bezaubernden Gesang. Den Miles-Davis-Klassiker „Nefertiti“ zelebriert Conte als muntere Hardbop-Nummer mit Fabrizio Bossos dominanter Trompete. Noch lebhafter kommt „Impulso“ daher. „A Time For Spring“ und „Kind Of Sunshine“ bezaubern nicht nur durch die ätherischen Stimmen von Lisa Bassenge respektive Lucia Minetti, sondern auch durch die sublimen Vibraphon- und Bongolinien von Pierpaolo Bisogno. Einen weiteren Höhepunkt setzt „The Dharma Bums“ mit einem Background-Vocal-Duett von Lucia Minetti und Till Brönner. Auf dem bittersüßen „All Gone“ trifft Lisa Bassenges zarter Gesang auf Brönners gediegenes Trompetenspiel. Der Titeltrack „Other Directions“ reminisziert mit dem zügig entwickelten Thema und den sauber durchdeklinierten Soli eindeutig an Art Blakeys Jazz Messengers. Mit dem von Cristina Zavalloni französisch gesungenen „Le Départ“ gelingt Conte & Co. schließlich ein außerordentlich emotionales Finale. Die Tracks wurden zwischen Februar und November 2003 in Bari von Tommy Cavalieri aufgenommen. Mit dem Großteil seiner Kernformation, darunter Fabrizio Bosso (Trompete), Gianluca Petrella (Posaune), Lorenzo Tucci (Schlagzeug), Pietro Ciancaglini (Bass) und Pietro Lusso (Piano), arbeitet Conte bereits seit Ende der neunziger Jahre zusammen.  „Other Directions“ setzt den vorläufigen Höhepunkt in einer musikalischen Biographie, die in viele Richtungen zugleich strebt. Auf Schema Records veröffentlichte Conte zahlreiche vieldiskutierte Tonträger, darunter das Album „Jet Sounds“ (2000), das seinerzeit durch die elegante Symbiose von Jazz, Bossa Nova, Psychedelia und Sechziger-Jahre-Soundtrack-Ästhetik überzeugte. Zugleich ist Nicola Conte ein gefragter Remixer, der sich bereits für Thievery Corporation, Greyboy, Trüby Trio, Re:Jazz und viele weitere namhafte Acts hinters Mischpult setzte. Für Rosalia de Souza produzierte Conte im Jahr 2002 deren Album „Garota Moderna“. Mit seinem Blue-Note-Debüt legt Nicola Conte jetzt ein exzeptionelles Album vor, das dokumentiert, dass sein Schöpfer den Geist der klassischen Blue-Note-Ära mit Emphase inhaliert hat. „Other Directions“ dürfte in diesem Sommer für reichlich Gesprächsstoff sorgen.

15. Jul. 2005 – Stuttgart - Liederhalle - Mozartsaal – 20:00 Uhr JAZZ meets CUBA: KLAZZ BROTHERS, das sind Tobias Forster am Klavier, Kilian Forster am Bass, Tim Hahn an den Drums. CUBA PERCUSSION, das sind Alexis Herrera Estevez an den Timbales und Elio Rodriguez Luis an den Congas. Während einer Kuba-Tournee stießen die Klazz Brothers auf zwei hervorragende kubanische Percussionisten. Verwurzelt in ihren so unterschiedlichen Musiktraditionen fanden die Musiker wie selbstverständlich zu einer gemeinsamen, musikalischen Sprache. Hier entstand der neue Sound. Hier entstand die Erfolgsgeschichte von JAZZ MEETS CUBA. Die spritzige Verbindung von klassischer europäischer Musiktradition mit Elementen des Swing und Latin Jazz und der schier unendlichen Vielfalt kubanischer Rhythmen hat frischen Wind in die Konzertsäle geblasen. Klassiker der Musikgeschichte erklingen in neuem Gewande. Klazz Brothers und Cuba Percussion eröffnen mit heutiger Musiksprache einen aktiven, belebenden Zugang zur Historie. Werke von Bach, Mozart, Beethoven, Brahms, Liszt, Tschaikowsky werden aus dem reinen Zuhören herausgehoben. Hinein in eine Welt der Bewegung, des Tanzes und der Leidenschaft. Die geistreich–pfiffigen Arrangements wenden Bekanntes in Unerwartetes. Das ist unerhört und macht Freude. Die Vergangenheit beginnt zu swingen und erwacht zu einem neuen Leben, zur Lebendigkeit. Die internationale Presse feiert sie mit Begriffen wie „meisterhaft“, „begnadete Entertainer“, „Feuerwerk aus Percussion und Melodie“: „Klazz macht süchtig“. In den großen Konzertsälen und internationalen Festivals sind sie zu Publikumsmagneten geworden. Hollywood hat sie in die Soundtracks seiner großen Filme geholt und kürzlich für den Grammy nominiert: „The Best of Classical Crossover“.

16. Jul. 2005 – Stuttgart - Liederhalle - Mozartsaal – 20:00 Uhr Roy Hargrove: Mit seinem aktuellen Projekt „Hard Groove“ zeigt sich der junge Trompeter absolut am Puls der Zeit. Funk, Soul, HipHop und Rap gehen mit Jazz eine sehr coole und höchst moderne Sound-Verbindung ein. Musik mit einem unwiderstehlichen Groove und so funky, dass sie sofort in die Beine geht! Die Newsweek nannte ihn "den heißesten Trompeter weltweit", und das Jazzecho bezeichnete Roy Hargrove als "fantastischen Trompeter und Komponist, der den Funk liebt, den Jazz lebt und dabei immer den Soul hat." Und tatsächlich steht der Name des 1969 in Texas geborenen Hargrove für groovig-funkigen Partysound, seitdem er mit seiner Formation RH Factor tourt und mit ihr im Frühjahr 2003 sein vierzehntes Solowerk "Hard Groove" veröffentlichte. Die für den Grammy nominierte Scheibe steht für eine explosive Mischung aus R'n'B, Hip-Hop, Jazz-Funk und swingende Soulballaden - und damit für einen Abend, der in die Beine fährt. "Musik ist etwas, das ich lebe, atme, liebe. Ich will nichts anderes als Musik machen", sagt der rastalockige Rebell, der sich mit dem im Jahr 2000 begonnenen Aufbau von RH Factor seinen Traum von einer neuartigen Mischung aus Soul, Jazz und Funk verwirklichen wollte. Bis zum Ende der neunziger Jahre stand der Name Hargrove für swingenden Straight Ahead Jazz oder Latin, in beiden Genres brillierte der junge Künstler, der für seine hohen Töne bekannt ist, gleicherma&slzig;en. In der Schule machte er gemeinsam mit Erykah Badu Hip Hop, bevor ihn Wynton Marsalis in der Highschool Jazzband entdeckte und förderte. Ab seinem 16. Lebensjahr spielte Hargrove mit Christian McBride und Geoff Keezer, stand als 17-Jähriger mit Miles Davis auf der Bühne und zählt seit ein paar Jahren zu den "Soulaquarians" um D'Angelo, Comon und Erykah Badu. Durch ihre Zusammenarbeit ergab sich im übrigen auch eine gemeinsame Aufnahme mit Femi Kuti, der am 13. Mai ebenfalls in Rottweil zu sehen sein wird. Nebenbei unternahm Hargrove 1997 mit seiner afro-kubanischen Band Cristol einen musikalischen Ausflug nach Havanna, der ihm einen Grammy einbrachte. "Was für Musik du auch immer spielt, sorge dafür, dass man sich daran erinnern kann", sagte Hargrove im Sommer 2000. Dieses Credo wird sicher auch für seinen Auftritt in Stuttgart gelten. Line up: Roy Hargrove (tp); Bobby Sparks (keys); Willie Jones III (dr); Keith Anderson (sax); Jason Thomas (dr); Todd Parsnow (git); Rene Neufville (keys; voc); Jacques Swartzbart (sax); Reggie Washington (b)







~ Thomas Staiber

Deko Füller
Familienbild